Jahresrückblick für 2019

 

Übersicht| Wetter an den Regionalstationen  | Statistik

 

 

Das Jahr 2019 war mit 10,8 °C 1,3K über seinem Normwert (1985-2018) und damit das drittwärmste Jahr meiner Messreihe seit 1985 und 0,4k weniger warm als das Vorjahr.

Der Juni hatte dabei die höchste positive Abweichung von 4,8K und damit sogar mehr als der April 2018, gefolgt vom Februar mit 3,0K und März (2,2K). Am kältesten erlebten wir den Mai mit einer negativen Abweichung von 1,8K. Nur der September hatte mit -0,0 noch eine leicht negative Abweichung. Der Januar war mit 1,4°C der kühlste Monat. Der wärmste Monat war mit 21,7°C der Juni.

Beim Niederschlag erholten wir und im laufenden Jahr mit 540,5mm, aber nicht vom minus des Jahres davor. Wir erreichten 97,3% der Normalsumme, doch in den tiefen Bodenschichten ist es immer noch viel zu trocken. Immerhin hatten wir wieder 5 Monat, die ihr Soll übererfüllten, darunter der Januar, März, Juni, September und Oktober. Der nasseste Monat wurde dabei der Juni mit 97,6mm und 180%. Am trockensten wurde der April mit nur 14,6mm. Durch viel Glück in Form von Gewitterschauern, die hier besonders um Pfingsten uns lokal betrafen, konnte die Dürre hier im Juni deutlich unterbrochen werden. Im Rest des Jahres fielen recht ausgeglichene Mengen.

Auch beim Sonnenschein gab es mit 116,4% eine leichte Übererfüllung. Insgesamt konnten 2055,6 Sonnenstunden gezählt werden. Nur der März, Mai und Juli blieben 2019 unter ihrem Normwert. Januar und November legen genau richtig, Alle anderen Monate übertrafen bei weiten die Erwartungen. Zwischen 110 und 158% wurden durchschnittlich erzielt. Spitzenreiter war dieses Mal der Juni mit noch nie dagewesenen 351,7 Stunden. das sind fast 12 Stunden täglich.

Der Winter war hier im Flachland ein Totalausfall. Zwei Tage mit Schneefall, 3 cm höchste Schneedecke am 26. Januar und 4 cm Neuschneesumme und das für das ganze Jahr. Ohnehin hatten wir nur vom 18. bis zum 29 Januar eine leichte Schneedecke zu verzeichnen. Auch gab es einzig 4 Eistage im Januar. Selbst im Dezember fielen nur am Abend des 11. Wenige Schneeflocken. Einen Höhepunkt gab es deshalb nur bei Frost und der war am 20. Januar mit -8,5°C auch schon erreicht. Im Februar war es schon deutlich weniger. Der Januar und der März brachten erstmals wieder ordentliche Niederschlagsmengen weit über 150%. Doch ab dem April herrschte wieder Dürre. Dennoch war es in diesem Jahr hier vor Ort nicht ganz so schlimm wie in 2019, da der Juni uns fast 100mm brachte. Auch war der Niederschlag etwas besser verteilt und insgesamt höher. Dafür gab es im Mai wieder Spätfröste, die voll in die Obstblüte ging, so hatten wir keinen Kirschen und kaum Äpfel. Frost gab es am 5., 08, 14. und 15. sowie nochmals am 30. Mai. Damit waren die Eisheiligen dieses Jahr sehr pünktlich, am Boden fror es an 9 Tagen. Zu Pfingsten erlebten wir drei Tage Unwetter mit Blitz, Donner und Starkniederschlägen. Bereits am 10. Juni fielen 7,4mm, doch das war erst der Anfang. Der 11. brachte es auf 58,5mm und am 12. fielen noch Mal 24,7mm. Der Juni stockte dann am 20. mit 14mm noch mal auf. Danach blieb es zwar lange trocken, doch der Monat schoss mit 201%. Auch im restlichen Sommer wurden die Monatssummen nur von einzelnen Starkregentagen gestützt. Auch wurde es nicht ganz so heiß wie in 2019. Der letzte heiße Tag war der 1. September, der letzte Sommertag der 22. So hatten wir auch einen Hauch von Altweibersommer. Der Oktober blühte nur kurz vor Monatsmitte noch Mal auf mit 4 warmen tagen, wobei am 13. Doch noch 25°C gemessen werden konnten. Ersten mäßigen Frost gab es schon in den letzten Oktobertagen. Dafür passierte in den letzten beiden Monaten kaum noch was. Mitte November und auch Dezember war eine Häufung von Nebeltagen zu beobachten. Ende des Jahres gab es den höchsten Luftdruck des Jahres. Es wurden bis 1046hPa gemessen.

Der Neujahrstag war noch frostfrei mit Regen und kräftigen Schauern aus einem Sturmtief. Ab nächstem Morgen kam der Niederschlag in fester Form herunter. In den nächsten Tagen wurde es frostig. Auch der Sturm zog langsam ab. Auch die nächsten Tage brachten nur wenige Wolkenlücken. Nur 1 Stunde Sonnenschein gab es am 6. Ab dem 7. wurde es richtig nass. Den ganzen 8. gab es lang stärkeren Regen. Dazu wurde es stürmisch. In der Nacht wandelte sich der Regen zunehmend in Schnee und bis zum Mittag schneite es teils intensiv. Am Morgen waren es 14,7mm. Doch der Boden war zu warm und viel zu nass, der Schnee keine Chance.

Damit war der meiste Niederschlag für den Januar gefallen. Es wurde trockener. In der Nacht kam Schnee, bis um 11 Uhr des 11. war diese auf 2cm angestiegen, dann begann das Tauwetter. Insgesamt setzte sich das trübe Wetter fort. Gegen Abend des 13. wurde es zudem noch stürmisch. Am 15. fiel zunächst auch Schnee, ab dem Mittag nur noch Regen. Starker Wind hielt noch bis in den Nachmittag. Der 17. entwickelte sich zu einem sonnigen und milden Wintertag. Bis zum 25. Wurde es nun deutlich kühler. In der Nacht zum 18. erwischte uns noch ein kleines Schneefallgebiet

Es blieb nun bis zum 23. trocken, dafür wurde es recht frostig. Es folgte die erste Nacht mit einem E-Min unter -10°C am 20., nur eine von insgesamt 2. In der Luft waren es bei klarem Himmel auch -8°C, was zu Raureif führte. Die Mondfinsternis am 21. konnten wir wegen Hochnebels leider nicht sehen. Über den Tag verblieben wir allerdings im Dauerfrost, der erste Eistag. Dem folgte eine klare Nacht und viel Sonnenschein. Am 25. fing es dann an zu schneien. Dies ging bis in den frühen Abend. Dabei entstand eine hauchdünne durchbrochene Schneedecke. In der Nacht folgte richtiger Schnee, am Morgen lagen 3 cm Schnee, der einzige in dieser Höhe für den gesamten Winter. Da später Regen dazukamen, sollte der Schnee sehr schnell bei steigenden Temperaturen wieder abschmelzen. Am 28. setzte Regen ein, er sich in der Nacht zu Schnee wandelte und nochmals eine dünne letzte Schneedecke von 1cm hinterließ. Durch eine klare Nacht wurde es am 30. sehr frostig. Am 30. und 31. schien über weite Strecken die Sonne

In den ersten drei Tagen des Februars gab es nochmal den Hauch eines Winters. Immer wieder Schneefall. Aber mehr als 1cm war nicht drin. In Dresden, wo 26cm liegen, traf das Schneefallgebiet punktgenau. Hier streifte es uns nur.

Bis zum 7. gab es zwar noch Nachtfröste aber der Schnee war weg. Dafür schien ab dem 4. die Sonne. Nur der 5. blieb durchweg bedeckt. Ab dem 8. wurde es auch tagsüber deutlich milder. So bekamen wir am 9. erstmals 11,1°C. Ab dem 9. kündigte sich ein verregnetes aber sehr mildes Wochenende an. Der Wind erreichte am Nachmittag Sturmstärke. Der intensive Niederschlag begann am 10 und brachte über 13mm.

Ab 11. kam es dann wieder zu Bodenfrösten. Der 12. brachte einen kurzen kräftigen Frostgraupelschauer. Bis zum Mittag des 14. waren alle Wolken abgezogen. Fortan schien die Sonne bei Tagestemperaturen von 11 bis 16°C. Was für ein toller Vorfrühling bot sich uns da! Zuletzt war es am 12. November 2018 so warm. Die Tage brachten neue Rekorde hervor. Der 20. und 21. blieben noch trüb mit leichtem Regen. Dann blieb der Februar bis zu seinem Ende trocken.

Die Tage waren nun zweigeteilt. Aufgrund der klaren Luft, wir hatten fortan täglich guten Sonnenschein, klettertet die Tageswerte auf bis zu 17°C, die Nächte hingegen waren noch mal richtig frostig. Werte bis zu -6°C, am Erdboden auch fast -8°C waren nun zu beobachten. Es war halt Polarluft. Am 26. und 27. gab es in der Nacht etwas Nebel. Am 27. wurde ein neuer Tagesrekord mit 17,1°C aufgestellt.

In den ersten 19 Märztagen regnete es nun fast täglich, am 9. und 10. auch größere Mengen. Dabei wehte auch meist ein kräftiger Wind. Es wurde relativ mild für Anfang März. Vom 3. bis zum 18. erreichten wir zudem immer Windgeschwindigkeiten oberhalb von BFT 6.

Gegen 10 Uhr begann am 3. der Sturm, der mit der Kaltfrontpassage gegen Mittag seinen ersten Höhepunkt erreichte. Bei der Konvergenz am späten Nachmittag legte der Wind noch einen drauf und brachte es auf Windstärke 9. Vor der Front erreichten wir noch 15°C. In der Nacht zum 6. klarte es auf. Bodenfrost mit Reif folgten, es wurde ein etwas ruhigerer Tag. Erst am 7. erreichten wir nochmals Sturmstärke. Der 9. wurde auch ein stürmischer und auch sonniger. Gegen Abend erreichten uns kräftige Schauer und ein Gewitter, insgesamt fielen dabei 12,2mm. Mit wenigen Pausen regnete es auch am 10. recht kräftig daher. Das Sturmtief indes zog mit seinen Böen diesesmal südlich an uns vorbei. In der Nacht schneite ein wenig, noch mal 11 Liter kamen zusammen. Über den Tag gab es kleine Schauer  mit Graupel: Nach dem 2. Klimatermin des 14. setzte intensiviert Regen ein, der in der Nacht abzog. Dabei kamen 9mm zusammengekommen. Regnerisch gingen auch die nächsten Tage weiter.

Ab dem 17. war wenigstens auch mal wieder die Sonne am Start. Doch fiel die Temperatur von 13 auf 7°C. Die Kaltfront brachte den letzten Wind der Stärke 7.

Ab dem 19. blieb es dann auch mal längere Zeit trocken. Dabei wurde es deutlich wärmer. Auch der Wind spielte keine Rolle mehr. Ein herrlicher Frühlingstag folgte, doch die Nacht zum 20. war die frostigste des Monats mit -6°C am Boden. Bis zum Abend schafften wir 9,6h Sonnenschein. Am 21. bis 23. hatten wir Nebel, der sich morgens jeweils zurückzog. Unter Sonnenschein wurde der 23. der wärmste Tag des Monats mit fast 20°C. Am Morgen des 24. überquerte uns die Front mit Schneeregen und Schnee, so dass es ein wenig weiß wurde. Später auch noch ein starker Graupelschauer. Am 25. wehte ein kräftiger Wind. Bis zum 29. war es bedeckt mit gelegentlichem Regen. Erst ab 30. besserte sich das bei 18°C und 11,6 Stunden, der sonnenscheinreichste des März’. Einen besseren Monatsabschluss kann man sich kaum wünschen.

Sonnig trocken aber auch sehr kalt startete der Monat. Richtig frostig dagegen war der Morgen mit fast -6°C und fast -9°C am Boden. Sogar die Forsythie hat ein wenig Frostschäden abbekommen.

Trocken blieb es erst einmal bis zum 13, da fielen an zwei Tagen aber auch nur 2,3mm. Die Trockenheit ging dann noch bis zum 26. Frostfrei blieb es dagegen nur vom 3. bis 6. Am 4. hatten wir unseren ersten 20°C Tag und den Blühbeginn der roten Johannisbeere. So warm war es zuletzt am 30. Oktober 2018. Bis zum 11. war dann wieder Nachtfrost angesagt, der am 11. seinen Tiefpunkt mit -8,5°C hatte. Wir erlebten damit die kälteste Nacht seit langem, die fast die ganzen Süßkirschen und Pfirsiche erwischt hat. Nur Baruth war mit -9,3°C noch kälter.

Am 12. kamen Schneeflocken auf, die uns den ganzen Tag begleiteten. Ein bedeckter Tag folgte. Der einzige  Regen kam am 14. und brachte etwas mehr als 2mm.

Was jetzt kam, war schon etwas außergewöhnlich. Vom 15. bis zum 26. wurde es tags nicht nur immer wärmer, sondern auch ein überaus sonniger Abschnitt, an dem nur ein Tag unter 10 Stunden blieb. Wolken waren also Mangelware. Leider blieb es in dieser Zeit auch trocken. Vom 15. Bis zum 22. wurden die Nächte zudem auch wieder frostig. Ab dem 22. und 23. wurde er stürmisch. Mit 12 Stunden Sonnenschein schafften wir es am 25. genau auf 25°C, den ersten Sommertag.

Eine  Kaltfront beendet am 24. mit 8mm Regen diesen Frühsommerabschnitt. Damit kam endlich der langersehnte Regen. Bis zum Monatsende gab es täglich kleinere Regenmengen. Am 30. erlebten wir einen sonnigen und warmen Tag mit 19°C.

Es lockerte am Maifeiertag recht zügig auf. So wurde es mit 19°C ein sonniger Tag. Die nächsten Tag dann etwas weniger davon.

In der Nacht zum 5. kamen die Vorboten der Eisheiligen. Minus 5°C am Boden, in der Luft -1°C. Einige Triebe des Weines sowie die Blüten des Zierapfels wurden leicht getroffen. Bodenfrost gab es nun bis zum 8. Fortan lieferten sich Sonne und Wolken ein Wechselspiel.

4 frostfreie Tage folgten nun. Zunächst war es am 9. noch bedeckt. Fast 19°C wurden dabei erzielt. Der 10. war ein launiger Tag, in Meck.-Pomm. gab es auch Gewitter. Hier gab es einen mäßigen Graupelregenschauer, der 2mm brachte. Der nächste tag war sehr regnerisch bis in den 11. hineine. Gut 7 Liter kamen zusammen. Endlich mal was Brauchbares!

Zur Nacht hin klarte es auf und die Eisheiligen konnten so am Morgen -2°C am Boden bewirken. Auch Bonifatius hat am 14. mit -1,9°C zugeschlagen, -4°C am Boden. Doch erst die Kalte Sophie schlug noch mal mit -5,0°C am Boden und stolze -2,7°C in der Hütte zu. Die Wolken beendeten die Frostphase bereits am Morgen.

In der zweiten Nachthälfte setzte Regen ein. Insgesamt fielen 10 Liter. Eine gute Tagesbilanz und Niederschlag, der dringend gebraucht wird. In der Nacht zum 17. gab es kurz Nebel.

Nun setzte sich der Frühling durch. Die Sonne konnte sich erst in der zweiten Tageshälfte durchsetzen. Es folgte der bisher beste Tag des Mais mit 23°C. Am 19. wurde schon der erste Sommertag geschafft. Ab dem Mittag bildeten Schauer und Gewitter. Schwül-warm der nächste Tag. Die Gewitter ließen nicht lange auf sich warten. Sie zogen aber alle nördlich vorbei. Nur ein abgeschwächter Schauer war noch für uns drin. Sehr sonnig wurde der nächste Tag.

Bis zum 22. blieb es trüb und regnerisch, 5mm fielen als letzter des Monats. Inklusiv dem 26. war es auch sehr sonnig. Es folgte einer der mildesten Nächte dieses Frühjahrs. Nur 14,1°C Minimum am 27. Ansonsten blieb es mild und bedeckt. An den letzten 3 tagen gab es wieder viel Sonnenschein und es gab noch mal Bodenfrost von -2,4°C am 30., selbst in der Hütte maß ich -0,5°C. Sonst war der Himmelfahrtstag sehr warm. Nördlich von uns bildeten sich Schauer und Gewitterzellen am 31. aus. Ein kleiner Ausläufer streifte uns gegen 22:30.

Bis zum 6. ging es noch trocken weiter. Dabei drehte der Juni gleich voll auf. Der 1. wurde gleich ein Sommertag und so sollte es bis auf 3 Ausnahmen bleiben. Damit begann die erste Hitzewelle dieses Sommers. Der erste heiße Tag mit 31,6°C folgte am 2.. So ging es weiter. Um Mitternacht ereilte uns eine Bodeninversion, so wurde es von 16,9°C auf 22,8°C wärmer. So pendelten wir nahe einer Tropennacht. Heiße Tage hatten wir nun bis zum 6. mit Spitzenwerten von 33°C. Am Tage ist es bei Hennickendorf zu einem Flächenbrand gekommen, der sich schnell ausbreitete. Der Wind wurde lebhafter. Das machte die Löscharbeiten besonders schwierig. Bei Altes Lager brennen indes 600ha (entspricht einer Fläche von 2x3km). Dort kann wegen der Munition wieder nicht direkt gelöscht werden.

Am 6. baute sich binnen kürzester Zeit eine Gewitterlinie westlich von uns auf, die aber nördlich zog. Hier löste sie sich aber, dafür aktivierte sich östlich von uns wieder. Bei Thyrow brachten die Frontgewitter 26 Liter in einer halben Stunde. Wir gingen leer aus! Nur einen Schauer mit 2mm konnte später noch gesehen werden.

Es gab zumindest erst einmal keine heißen Tage mehr. Den ganzen Pfingstmontag war es schon sehr schwül. Ab dem späten Abend zogen kräftige Gewitterzellen auf, die teils heftigste Niederschlage besonders im Osten brachten. Bis zu 35 Liter sind im Spreewald gefallen. Hier waren es nur 7mm. Die Blitzintensität war dabei enorm, so wurden im gesamten Gewittercluster binnen einer halben Stunde über 18000 Blitze registriert. Am Folgeabend formierten sich wieder Gewitter und erreichten uns mit heftigen Schlägen, sehr starken Schauern und Hagel bis zu 6mm Größe. Die erste Welle brachte gut 11 Liter, die zweite war es noch intensiver. Gegen Mitternacht waren 58 Liter zusammengekommen. Auch am 12. ging wieder die Post ab. Es heizte sich in der schwülen Luft wieder sehr schnell auf. Bei 33°C erreichten uns Gewitter, nicht ganz so intensiv, doch immer noch imposant. Schnell fielen 21 Liter und auch ein paar Hagelkörner bis zu 8 mm. Das war bis zum 20. auch der letzte Niederschlag.

Der Sommer machte nun trocken weiter. Erst einmal war es auch feucht genug.

Bis zu 32°C erreichte der 15. Der nächste Tag wurde trüb und mit 21°C der kühlste dieses Junis. Der 19. schaffte es dann wieder, ein heißer Tag zu werden. Am späten Nachmittag streifen einige Gewitterzellen unseren Raum. Am 20. beendete Wolkenaufzug recht schnell das schöne Wetter. Nachmittags zog ein Gewitter davon im Zenit herüber und brachte in 12 min rund 7mm Regen. Nach einem ergiebigen Gewitter in der Nacht maßen wir zusammen 14mm. Das war dann auch der letzte Niederschlag für diesen Monat.

Bis zum Monatsende gab es keinen Tag unter 10 Stunden Sonnenschein, vier heiße Tage waren unter den 10 Sommertagen. Am dem 26. lief eine Hitzewelle auf uns zu. Da stellten wir einen neuen Tages- und Junirekord von 36,7°C auf. Damit löst dieser Tag den 21.06.2000 mit genau 36,0°C ab. Die Hitze war kaum zu ertragen. Der 28. wurde wegen dichter Wolken kein Sommertag. Der Monatsletzte setzte dieser Hitzewelle dann die Krone auf. Mit 37°C wurde es der heißeste Junitag überhaupt.

Die geschwächte Kaltfront brachte ab dem 1. Juli nur frischere Luft. Wir kamen am 3. nicht über 20°C. Das zweittiefste Maximum des Julis. Die Nächte blieben klar. Die Tage wurden fortan wieder wärmer. Ein fast sonnenloser Tag blieb der 5. Erster Niederschlag konnte am 6. mit 6mm registriert werden.

Die nächsten 3 Tage blieben wieder unter 20°C. Strammer Wind begleitete den 8. Ab dem 11. meldete sich auch der Niederschlag zurück. Zunächst erwischte uns ein kräftiger Schauer von 3,7mm. Die Gewitter des frühen Abends streifen uns dagegen nur. Gegen Abend des 13. setzte kräftiger Regen ein, der uns 6,3mm brachte. Der 15. war der einzige sonnenlose tag des Julis.

Ab da an ging es mit dem Sommerwetter nur noch aufwärts. Ab 18. ging es wieder mit Sommertagen los. Bis zum Abend des 20. war es ein heißer Tag geworden. Dann griffen die Gewitter der Frontlinie über und brachten innerhalb kürzester Zeit über 15mm des lang ersehnten Regens.

Ein erster Tag ohne Wolken und durchgehend Sonnenschein am 23. Nun auch über 30°C, der Auftakt zu den Hundstagen. Am 25. knackten wir die 35°C. Dieses Mal wurden die höchsten Temperaturen im Westen gemessen. Dort wurde mehrfach Allzeitrekorde bis über 42°C gemessen. Nicht ganz so heiß war es hier. Bis zum 28. hatten wir auch mehr als 10 Stunden täglichen Sonnenschein. Am 29. wurde es schnell heiß und schwül. Ab dem Mittag bildeten sich erste Gewitterwolken. Die Kerne allerdings blieben südwestlich von uns. In Brück vielen in einer Stunden 43mm. Schwülwarm blieb es auch. Erst das Gewitterband in zwei Wellen brachte am Abend des 31. mit über 12mm Entspannung.

Wir schafften zwar Sommertage, doch so heiß machte der August erst einmal nicht weiter. Trotz der sommerlichen Wärme war es unter den vielen Wolken sehr schwül. So auch am 6. Nachdem ein Gewitter nach 17 Uhr noch schwach war, sorgte das zweite für Starkniederschlag von 15mm. Die Temperatur fiel binnen Minuten von 30 auf 19°C. Ein echter Segen! Doch damit war schon die halbe Monatsmenge gefallen. Bis zum 17. blieb es trocken.

Das große Niederschlagsfeld, das in Bayern für Überschwemmungen sorgte, zog hier nur an der SE-Flanke vorbei. Bis zum 18. blieb es leider schon wieder trocken. Wenigstens war es nicht so heiß.

Sonnig, warm und trocken präsentierten sich die nächsten Tage. Viele Wolken begleiteten diese Tage. Am Morgen des 18. gab es endlich auch für uns ein wenig Regen. Immerhin fielen 2,6mm. Bis zum Abend zog dann die Kaltfront auf, die uns einige Schauer brachte. Im Zentrum des Gewitters gab es bis zu 15mm. In Klaistow sorgte ein Downburst für abgedeckte Dächer und entwurzelte Bäume.

Dann besserte sich das Wetter wieder und bis zum Monatsende brach nochmal ein Hochsommer aus. Nach dem 20. blieb es 5 Tage trocken. 12 Stunden Sonne am 21. und 22. Nur sehr wenige Wolken waren am Himmel. Nun wird es wieder von Tag zu Tag heißer. Nicht eine Wolke war am 23. zu sehen. Am 26. Waren es schon 32,5°C. Gegen Nachmittag zogen Gewitter auf und bescherten uns erste Schauer. Insgesamt folgten ab dem 25. noch 6 heiße Tage. Gegen Abend des 28. Uhr griff ein Gewitter über und brachte fast 9mm. Dabei sank die Temperatur stark. Der heißeste Augusttag mit fast 34°C beendete den Monat. Nicht eine Wolke traute sich heute an den Himmel.

Am 1. September sollte nun der Wetterwechsel starten. vor 2 Jahren.

Heute nun sollte der Wetterwechsel starten. Es wurde gerade noch ein heißer Tag. In der Nacht kam dann nur frische Luft. Der 3. nur noch wolkenverhangen. Tags drauf erreichten wir einen Sommertag. Am nächsten morgen ereilte uns doch noch ein Ausläufer der Front und brachte uns 1,8mm Niederschlag. Danach wurde es ein angenehmer Tag.

Ab dem 5. wich die Sommerhitze, nicht alle Tage in der Folge schafften noch die 20°C. Am 7. und 9. war auch keine Sonne zu sehen. Die Nächte sind dagegen jetzt recht kalt. In der Nacht zum 9. gab es den ersten Regen. Richtig los ging es dann am Morgen, vormittags war der Regen dann mäßig, am Nachmittag zeitweise sogar stark. Bis dahin kamen 26 Liter zusammen. Was für eine Erleichterung für die Natur. Das war auch der erste Landregen in diesem Jahr. Es folgte ein sonniger Tag. 5 Tage blieben danach trocken und sonnig bei bis zu 23°C. Am Nachmittag des 13. passierte die Kaltfront unseren Raum, brachte aber nur frische Luft. Nachts klarte es auf. Mit 23,6°C wurde der 15. noch mal richtig warm, immer mehr Wolken sorgten für einen milden Nachteinstieg. In der Nacht regnete es leicht. Für den Rest des Tages blieb es trüb und kühl. Bis zum Mittag  des 17. blieb es ruhig und sonnig. Dann kamen die Schauer aus dem Norden, die am Abend erste Mengen und dazu kleinkörniger Hagel brachten. Dabei hatten wir Windspitzen von BFT 8 und Windmittel von 6. Tags drauf war es nicht ganz so stürmisch.

Nun blieb es bis zum 24. schon wieder trocken. Es bahnte sich noch mal einen sommerliche Phase an. Der Morgen des 20. beehrte uns der erste Bodenfrost dieses Herbstes. Minus 1,0°C wurden beim Sonnenaufgang bei klarem Himmel gemessen. Ab dem 21. wurde es deutlich wärmer. Nur wenige Cirren am Tage und  sonnig. Der 22. wurde tatsächlich noch ein Sommertag. Welch ein toller Abschluss des Altweibersommers. Ein sonniger und warmer Spätsommertag zum Herbstanfang folgte noch. Erst dann zogen auch dichtere Wolken auf.

Trocken blieb noch der 24. Zunächst tat sich der Regen etwas schwer, doch ab Mittag des 25. kamen auch Mengen zusammen. Es regnete am Nachmittag sogar mal intensiver. Bei fast klarer Nacht und Bodennebel waren wir nah am Nebel des Nordens dran. An den letzten 4 tagen kam es dann wieder zu Regen. Richtig kräftig wurde dieser erst ab dem Mittag des 27. mit fast 7 Litern. Ab dem nächsten Vormittag wieder ein wenig Regen, der am Nachmittag in einem kräftigen Schauer mit 4,6mm mündete. Weniger intensiv war der Niederschlag am 29. und 30. Ein Sturm zog in der Nacht herein. Nach 7 Uhr war das Windfeld des Sturmtief Mortimer bei uns angelangt. Seinen Höhepunkt mit einem kräftigen Schauer von 3,5mm war um 7.47 mit einer Böe der Stärke 9. Ab Nachmittag flaute der Wind allmählich ab.

Die ersten 5 Tage waren sehr niederschlagsreich. Gegen  Mittag des 1. ein kräftiger Schauer. Dafür wurde es mit 18°C immer wärmer. Am nächsten Morgen erwischte uns noch ein Schauer, dann insgesamt 10mm. Den nächsten richtigen Regen eröffnete am 4. ein kräftiger Schauer mit 9mm und kleinen Hagel. In 20km Entfernung gab es auch ein kurzes Gewitter. Gegen Abend intensivierte sich der Regen. Er ging bis in diesen Vormittag und hinterließ 27mm. Es wurde der nasseste Tag des Monats. Damit war schon die Monatssumme eines Oktobers erreicht. Dem folgte aber nur ein Bruchteil dessen. Am 7. hatten wir den ersten richtigen Frost des Herbstes. Am Boden waren es -4,5°C, in der Luft -3,4°C. Der Tag dafür sonnig und wolkenlos.

In der Nacht zum 8. kündigte sich das nächste schlechte Wetter an. Ab dem Morgen Regen, der am Vormittag auch gute Mengen brachte. Es war mit 13°C recht mild. Bis zum  10. fielen 8 Liter. Im Laufe des Tages wurde es immer sonniger und milder.

Was für ein Spätsommertag, fast 22°C bei strahlend blauem Himmel am 12. Es sollte am 13. genau wie im letzten Jahr ein Sommertag werden. Der 14. wurde auch noch Mal sonnig und warm. Bei fast wolkenlosem Himmel ging der Spätsommer am 15. endgültig zu Ende.

An den nächsten beiden tagen gab es Nebel. Am Morgen begann der Regen. Dabei fielen 10mm. Eine schmale aber intensive Front brachte am Abend des 18. kurz 2,1mm Niederschlag. Auch am 19. gab es kaum Sonne. Niederschlag sollte es der letzte für den Monat gewesen sein.

Sonne gab es die nächsten Tage satt. Am Nachmittag erreichten wir bei blauem Himmel letztmalig über 21°C. Am 23. und 24. sowie am 29. und 30. bildete sich Nebel. In der Nacht zum 25. floss aus SW trockenere Luft ein, was die Sicht fortan verbesserte.

Was für ein Abschluss für den goldenen Oktober. 19°C und Sonnenschein.

Erst als die Kaltfront über uns zog, sank die Temperatur kräftig auf 12°C, später langsamer auf nur noch 8°C. Ein richtiges Herbstgefühl stellte sich ein. Durch die wenigen Wolken kam es in der Nacht zum 28. zu ersten Bodenfrost. Die erste richtige Frostnacht mit unter -5°C folgte am 30. Doch die Blätter sind ja schon weitestgehend ab. Am Reformationstag wurden -7,5°C gemessen, am Boden waren es -8,9°C und der Boden war 9 cm gefroren. Damit ist der 31. auch der kälteste meiner Reihe nach 1992. Dafür schien aber auch heute die Sonne 9 Stunden lang bei wolkenlosem Himmel.

Am Novemberersten war es nicht ganz so frostig wie gestern, aber nahe dran. Aber -8,3°C am Boden waren auch nicht zu verachten. Der Tag blieb sonnig. Erst am Abend begann es zu regnen. Die ersten 6 Tage blieben regnerisch. Dafür wurde es mit 11 bis 16°C sehr mild und die Höchstwerte des Monats. Am Nachmittag des 5. erwischte uns ein starker Schauer von 3,6mm. Am 7. schien auch die Sonne mal wieder. Tags drauf wieder bedeckt aber trocken. In der Nacht zum 9. bildete sich Nebel.

Ab dem 10 blieb es nicht nur 5 tage trocken, sondern es kam auch bis zum 17. zu Bodenfrost. Doch nur am 11. und 14. kam es zu Sonnenschein, der den ganzen Tag anhielt.

Schon einen Tag später kehrte das Schmuddelwetter zurück. Es blieb es bedeckt und windig. Ab 16. gab es zudem neben Bodennebel auch Nebel. Auch Niederschlag gab es bis zum 21. nun wieder täglich. Am 17. waren die Gegenstände noch unterkühlt, so dass es bei Beginn des Regens noch zu vereinzelter Glatteisbildung kam. Der 19. begann noch sonnig, doch zu regnen fing es erst in der Nacht an. Am Morgen konnten 6 Liter gemessen werden. Durchweg trüb blieben die nächsten beiden Tage.

5 trockene Tage schlossen sich an. Doch Sonne gab es nur an zwei Tagen recht wenig. Dabei war es mit nur 4 bis 8°C auch recht kühl geblieben.

Am Nachmittag des 27. überquerte ein Regengebiet mit 3 Litern unseren Raum. Am nächsten Tag erlebten wir einen windigen, sonnigen und sehr milden Novembertag. An den letzten beiden tagen des Monats war es wieder sonniger, nur leicht bewölkt und es kam zu Frost bis zu -4°C, am Boden sogar -6,5°C. Nebel begleitete den letzten Morgen.

Frostig auch die ersten 6 Tage im Dezember. dazu fast kein Niederschlag, schon gar keinen Schnee. In der Nacht fielen nur einige Schneegriesel.

Die Sonne sahen wir erst ab dem 3. wieder. Nur wenig nördlich lag die Hochnebelgrenze. Noch kälter und sonniger wurde der 5. mit 7,1 Stunden. Der Wind nahm zu und in der Nacht zum 7. kam ordentlich Regen herunter. Die Kaltfront hat uns wunderbare Fernsicht gebracht.
Am 8. wurde es unter stürmischem Wind wärmer. Trocken der 9. dafür auch Sonnenschein. so auch der 10. In der Nacht zum 11. fing es an zu schneien. Es waren am Morgen zwar 1,5mm an Schnee gefallen, doch es war zu warm für etwaige Ablagerungen. Dies blieb der einigste Winteransatz des Dezembers.

Ab 14. war es mit dem zarten Frost schon wieder vorbei. Es blieb in der Nacht bei regen. Am Abend überquerte mit Regen ein Sturmfeld unseren Raum. Der 16. blieb sonnenlos. Mild und trocken blieb es bis zum 19. Der begann mit Nebel. Mit 12°C wurde es der drittmildeste 20. Dezember meiner 34-jährigen Messreihe, 14°C wurden 1989 gemessen. Erst in der Nacht kam Regen. Am kürzesten Tag  bescherte uns das Wetter Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Von Winter also weiterhin keine Spur. Dafür regnete es in der Nacht recht intensiv. In den beiden nächsten Nächten bildete sich Nebel mit Reif und Nebelfrost. Am Heilig Abend hatten wir sogar Sonnenschein. Gegen Abend ging es mit Regen los. Innerhalb einer Stunde fielen 4mm. Der 1. Weihnachtsfeiertag blieb trüb. Auch am 26. kam es zu leichten Regenfällen. Am 27. fiel der letzte Niederschlag des Jahres.

Der 28. begann frostig. Den frostigen Morgen bescherte uns der 29 mit -5,7°C in der Luft, am Boden waren es -7,2°C. Der Tag wurde sehr sonnig. Am Silvestertag war es meist stark bewölkt.

 

 

Übersicht | Wetter an den Regionalstationen  | Statistik

 

 

 

Das Jahr 2019 war im Mittel der Regionalstationen mit 1,2 bis 3,3 Kelvin Abweichung zu warm, mit 41 bis 99 Prozent niederschlagsnormal und mit 94 bis 135 Prozent sonnenscheinreich.

Bei den Temperaturmitteln hatten die Stationen Köln-Weiß (12,1), Salzwedel (12,0), Berlin-Rahnsdorf (11,9) und Bismark (11,8) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Pretsch (7,9), Olbernhau/Erz. (9,0), Mitterdarching (9,0) und Gröditz (9,3) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen. So hatten Bismark (3,3), Berlin-Rahnsdorf (3,2), Annaburg (2,6) und Mühlanger (2,5) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend meist am 30. Juni auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Salzwedel (40,2), Köln-Weiß (39,5), Darmstadt (39,4) und Jessen (38,4). Es traten erneut viele heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station Salzwedel mit 40, die wenigsten die Station Olbernhau mit 6. Es traten sehr viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 84 in Salzwedel und keinen in Daxstein. Es traten nicht so viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 98 in Mitterdarching und 26 in Köln-Weiß. Es traten nur wenige Eistage auf. Die Anzahl der Eistage lag zwischen 13 in Olbernhau/Erz. und 0 in Eisleben. Am tiefsten sank das Quecksilber in Olbernhau/Erz. (-15,1), Mitterdarching (-14,1), Darmstadt (-11,1) und Eisleben (-10,8). Im Mittel wurde der kälteste Tag am zwischen dem 20. und 23. Januar registriert. Es traten recht viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 125 in Olbernhau/Erz. und 41 in Salzwedel. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Olbernhau/Erz. -23,5 Grad Celsius am 20. Januar.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 77 Prozent.

In der Niederschlagsverteilung gab es erhebliche regionale Unterschiede. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Mitterdarching (1364,3), Olbernhau/Erz. (786,9), Neumünster (783,4) und Köln-Weiß (771,2) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Salzwedel (320,3), Eisleben (401,5), Bismark (405,2) und Jessen (408,3) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Darmstadt (98,9), Mitterdarching (98,5), Jänickendorf (97,3) und Berlin-Rahnsdorf (96,3) die Rangliste an. In Salzwedel fielen hingegen nur 41 Prozent des Jahressolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 203 in Ahlen und 94 in Salzwedel. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Annaburg mit 94,1 am 11. Juni messen. Hier gingen im Raum Fläming erheblich Tagesmengen durch schwere Gewitter nieder.

An bis zu 67 Tagen lag an den Stationen eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Zenting-Daxstein (98), Mitterdarching (72), Olbernhau/Erz. (42) und Köln-Weiß (13) .Die Höchstwerte traten vorwiegend am 26. Januar auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Mitterdarching (137cm), Olbernhau/Erz. (97cm) , Ahlen (19cm) und Köln-Weiß (14cm) gemessen werden.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Mühlanger (2117,1), Jänickendorf (2055,6), Bismark (1943,7) und Jessen (1939,1). Am wenigsten schien die Sonne in Neuenhagen (1602,0), Neumünster (1637,1), Köln-Weiß (1707,9) und Lichterfelde (1712,6). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Mühlanger (135,1) bis Neuenhagen (93,9), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 60, trübe Tage dagegen 136.

Die höchste Windspitze konnte die Station Lichterfelde mit 59,5 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 52, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 8. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jessen mit 169, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Jessen mit 34. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1008,9 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Köln-Weiß, wo es an 32 Tagen blitzte und donnerte.

Dies ist ein voll automatisch generierter Bericht

 

Übersicht | Wetter an den Regionalstationen  | Statistik

 

Nun noch einige statistische Werte des Jahres: An 143 (+30) Tagen des Jahres kam es zu Niederschlag größer gleich 0,1 mm. Im Einzelnen: An 33 Tagen zu Sprühregen (+11), 191 (+56) zu Regen, 22 (-7) zu Schnee, 7 zu Reif- oder Frostgraupeln. Hagel trat 4 Mal auf, 1 Mal Schneegriesel.  Eiskörner wurden in diesem Jahr nicht beobachtet. Es kam an 16 (-2) Tagen Mischniederschlag. An 54 Tagen waren die Niederschläge zum Teil als Schauer und an 21 (+4) Tagen mit Gewitter und an 5 Tagen mit Wetterleuchten zu beobachten. Fernsichten waren uns gute 149 Tage geboten, 43 mehr als im Vorjahr. Feuchten Dunst gab es an 65 Tagen, trockenen an 2 Tagen. Die Nebeltage nahmen im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht zu. Er trat an 25 Tagen auf. Die Sonne schien an nie 300 Tagen, nur 12 Tage weniger als im Rekordjahr 2018. Die Glätteerscheinungen waren auch 2019 kaum erwähnenswert, da ein Winter praktisch nicht stattfand. Glatteis trat an 1 Tag auf, Eisglätte keinem und nur 2 Tage mit Schneeglätte, Reifglätte wurde einmal beobachtet. Reif konnte ich an 70 Tagen beobachten (+1). In 113 Nächten kam es zu Tau (+13). 1 Mal konnte Raureif beobachtet werden. Die Schneedeckentage <=50% vielen mit 10 Tagen wieder äußerst gering aus. Der Wind war 2019 im oberen Bereich weniger aktiv. Spitzen mit mehr als Beaufort 6 gab es an 127 Tagen, mit BFT 8 waren es 16. Im Mittel wurde BFT 6 an 38 Tagen, BFT 8 trat an einem Tag auf.

 

Temperatur- und Niederschlagsverteilungskarte Jahr 2019
auf der Grundlage der Regionalstationen

 

Temperaturverteilung des Jahres 2019Niederschlagsverteilung des Jahres 2019

 

 

 

Temperturabweichung, Niederschlagsabweichung, Sonnenscheinabweichung

Sommer- und heiße Tage, Eis-, Frost und Bodenfrosttage, Gewittertage

 

ChartObject Sommertage und heiße Tage an den Regionalwetterstationen 

 

ChartObject Frost-, Bodenfrost- und Eistage an den Regionalwetterstationen  

 

ChartObject Gewittertage an den Regionalwetterstationen  

 

ChartObject Abweichung der Temperatur vom Normalwert an den Regionalwetterstationen 

 

ChartObject Prozentuale Erfüllung der Niederschlagssumme vom Normalwert (1961-1990) der Regionalwetterstationen 

 

ChartObject Prozentuale Erfüllung der Sonnenscheindauer vom Normalwert (1961-1990) der Regionalwetterstationen

 

 

Weiter