Berichte der Wetterstation Bismark

 

Das Wetter in Bismark im Januar 2021

 

Der Januar - der zweite meteorologische Wintermonat - war bei unterdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu nass. In dieser Form - warm, nass, trübe - zeigte sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten bereits vierzehnmal, zuletzt 2017. Im Vorjahr war es zwar auch warm, andererseits aber trocken und sonnig.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 1,3°C und wich damit um 1,4K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr verbuchten wir eine Durchschnittstemperatur von 4,5°C Am wärmsten war es 2007 mit einem Mittel von 5,5°C am kältesten 1963 (-8,7°C). Nur sechs Tage fielen im vergangenen Monat zu kalt aus. Das Minimum verbuchten wir am 31. mit -10,5°C wie schon fünfmal in den vergangenen Jahren. Eine solche Tiefsttemperatur hatten wir zuletzt am 6. Januar 2017. 2020 stellte sich das Minimum am 2. Januar ein (-4,0°C). Das Maximum notierten wir am 21. (10,2°C). Nur 1962 wurde es auch an diesem Tag festgestellt. Aber schon fünfmal am 11., im Vorjahr am 15. Januar (14,5°C). Die Extremwerte blieben bestehen. Das absolute Maximum wurde am 10. Januar 2005 mit 15,5°C notiert, das absolute Minimum am 14. Januar 1987 mit -23,3°C.

Frosttage können wir 18 erwarten, in diesem Jahr fror es an 14 Tagen, im Vorjahr an 10 Tagen, 1975 nur an fünf Tagen. Frost an allen Tagen des Monats registrierten wir bisher in fünf Jahren, zuletzt 1998.

Eistage treten in der Regel neun im Januar auf, in diesem Jahr verbuchten wir nur zwei. Ohne Eistage blieb es in den Jahren 1975, 1983, 1988, 1989, 2015 und im Vorjahr. Zum Jahreswechsel (31.12.-1.1.) betrug das Mittel 2,0°C, den Jahreswechsel davor waren es 2,4°C. Am wärmsten zeigten sich diese Tage 2006/07 mit 8,8°C, am kältesten 1978/79 mit -16,9°C.

Die Niederschlagssumme betrug 55,2mm, das sind 128% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr verbuchten wir 26,2mm, am meisten 1994 (110,4mm), 1996 nur 0,4mm. Niederschlag fiel an 17 Tagen, am meisten am 29. (11,7mm), wie noch in keinem Jahr, im Vorjahr am 27. (5,8mm). Den Tagesrekord hält der 27. Januar 1994 mit 35,8mm. Mit Schneefall ist an sechs Tagen zu rechnen, in diesem Jahr schneite es an sieben Tagen, 1963 an 16 Tagen. Eine Schneedecke gab es in den Jahren 1963, 1970, 1979 und 2010 an allen Tagen des Monats. Ihre Höhe betrug 1979 21 cm. Am 30. Januar stellten wir eine Höhe von 13cm fest, die gab es zuletzt im März 2013.

Gewitter gab es erst in neun Jahren im Januar. Zuletzt blitzte und donnerte es 2012, jetzt wieder am 13. Januar. 1994 verzeichneten wir sogar zwei Gewittertage im Januar.

Die Sonne schaffte nicht ihre Norm, es fehlten 15 Stunden, im Vorjahr machte sie 15 Überstunden. Normal sind 12 Tage ohne Sonnenschein, in diesem Jahr notierten wir 13, im Vorjahr 9, 1994 nur vier, aber 2010 19 Tage. Sonnenscheinreiche Tage mit sieben Stunden sind zwei zu erwarten, in diesem Jahr gab es nur einen, im Vorjahr verbuchten wir vier, 2006 sogar 16 Tage.

Die Winde wehten am häufigsten aus West (37%) wie im Vorjahr. Es gab keine Nordwinde, im Vorjahr fehlten die Winde aus Nord, Nordost, Ost und Nordwest.

Der Luftdruck lag 5hPa unter der Norm, im Vorjahr 9hPa darüber.

Wetterregel: „Donnert*s im Januar übers Feld, steht uns bevor noch große Kält'.Diese Regel hat sich bisher zu 45% bestätigt, seit 2000 nur nicht zu 20%.

©Wetterstation Bismark/Altmark

 

 

Das Wetter in Bismark im Februar 2021

 

Der Februar - der letzte meteorologische Wintermonat - war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu nass. In dieser Form - warm, nass, sonnig - gestaltete sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten erst sechsmal, so auch im Vorjahr.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 1,5°C und wich damit um 0,4K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr betrug die Durchschnittstemperatur 5,3°C. Am wärmsten zeigte sich dieser Monat 1990 und 1998 mit je 6,1°C. Den kältesten Februar erlebten wir 1986 mit einem Mittel von -7,6°C. 14 Tage fielen im vergangenen Monat zu warm aus, 14 Tage zu kalt. Das Maximum des Monats stellte sich am 24. mit 20,0°C ein, das ist ein neuer Februarrekord. Bisher stand der 27. Februar 2019 mit 19,1°C an der Spitze. Das Minimum notierten wir am 14. mit -13,5°C, im Vorjahr am 8. (0,0°C). Das absolute Minimum verbuchten wir am 22. und 27. Februar 1986 mit je -23,0°C. Die absoluten Monatswerte blieben also nur zum Teil bestehen.

Frosttage können wir 19 erwarten, in diesem Jahr fror es an 13 Tagen, 1963 und 2003 an allen Tagen des Monats. Im Vorjahr blieben wir frostfrei. Eistage stellen sich in der Regel sechs ein, in diesem Jahr registrierten wir zehn, 1963 sogar 21 Tage. Am 28. Februar endete der meteorologische Winter, er war 1,4K zu warm. Im Vorjahr verbuchten wir eine Abweichung von 4K. Den wärmsten Winter notierten wir 2006/07 (5K zu warm), den kältesten 1962/63 (7K zu kalt).

Die Niederschlagssumme betrug 52,4mm, das sind 157% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr registrierten wir 70,0mm, am meisten 1970 (85,1mm). 1975 fielen nur 7,0mm Niederschlag. Im vergangenen Monat verbuchten wir 12 Tage mit Niederschlag, am meisten am 3. (15,0mm), im Vorjahr am 28., aber schon in vier Jahren am ersten, dritten, siebenten und fünfzehnten. Den Tagesrekord hält der 12. Februar 1963 mit 38,2mm.

Mit Schneefall ist an sechs Tagen zu rechnen, in diesem Jahr schneite es an sieben Tagen, 1970 sogar an 17 Tagen. In sechs Jahren, auch im Vorjahr, blieben wir ohne Schnee. In den Jahren 1963, 1975, 1988 und 2003 registrierten wir an allen Tagen eine geschlossene Schneedecke. Ihrer Höhe betrug 1978 38cm, in diesem Jahr nur 13cm.

Gewitter trat erst in acht Jahren ein, zuletzt blitzte und donnerte es 2013, 1990 und 1993 sogar an zwei Tagen.

Die Sonne machte 30 Überstunden, 2019 sogar 60. Im Vorjahr schien sie nur wenige Stunden über der Norm. An neun Tagen blieben wir ohne Sonnenschein, im Mittel sind fünf Tage zu erwarten, so auch im Vorjahr. 1980 und 1982 blieb die Sonne an 16 Tagen hinter den Wolken, 2018 nur an einem Tag. Sonnenscheinreiche Tage mit acht Stunden sind zwei zu erwarten, so auch 2020, in diesem Jahr notierten wir sieben, 2003 und 2018 sogar zehn, in acht Jahren gar keinen.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südost und West (je 25%), im Vorjahr aus West, am seltensten aus Nord. Im Vorjahr gab es keine Nord-, Nordost-, Ost- und Südostwinde. Der Luftdruck lag 7hPa über der Norm, im Vorjahr 3hPa darunter.

Wetterregel: „Nasser Februar — nass das ganze Jahr." Diese Regel hat sich bisher zu 45% bestätigt, seit 2000 sogar zu 67%.

 

Das Wetter in Bismark im März 2021

 

Der März - der erste meteorologische Frühlingsmonat - war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu trocken. In dieser Zusammensetzung warm, trocken, sonnig – zeigte sich dieser Monat bereits dreizehnmal, darunter auch im Vorjahr.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 6,2°C und wich damit um 1,7K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr notierten wir eine Durchschnittstemperatur von 6,3°C. Am wärmsten zeigte sich dieser Monat 2012 (8,5°C), am kältesten 1969 (-1,1°C). Nur 9 Tage fielen im vergangenen Monat zu kalt aus. Das Minimum stellte sich am 20. Mit -4,0°C ein wie schon sechsmal in den vergangenen Jahren, das Maximum am 31. Mit 26,5°C, aber schon siebenmal am 30. Die Extremwerte blieben nur zum Teil bestehen. Das absolute Minimum notierten wir am 3. März 1986 mit -18,9°C. Das absolute Maximum wurde bisher mit 24,3°C am 29. März 1968 festgestellt, jetzt wurde es am 31. März mit 26,5°C notiert. So erlebten wir den ersten Sommertag, bisher 8. April 2020.

Frosttage treten in der Regel 13 auf, in diesem Jahr fror es an 10 Tagen, wie im Vorjahr, 2019 nur an einem Tag, 1989 aber an dreißig Tagen. Eistage gab es seit 1957 erst in sechzehn Jahren, der letzte trat vor 3 Jahren auf. Dagegen gab es 1971 und 1989 je sieben Tage mit einem Maximum unter null Grad.

Die Niederschlagssumme betrug 19,8mm, das sind 52% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr notierten wir 2,5mm, am meisten 1989 (92,7mm), 1974 nur 6,5mm. Niederschlag fiel an 8 Tagen, am meisten am 13. (5,3mm). Erst in 2 Jahren verbuchten wir auch an diesem tag die größte Summe, aber schon sechsmal am 25., im Vorjahr am 6. (6,8mm). Den Tagesrekord hält der 13. März 1977 mit 13,2mm.

Mit Schneefall in an vier Tagen zu rechnen. 2020 schneite es an einem Tag, 1969 und 2013 am 23 Tagen. Ganz ohne Schnee blieben wir erst in vierzehn Jahren.

Eine Schneedecke bildete sich in 33 Jahren, ihre größte Höhe betrug 1975 29cm.

Mit Gewitter ist alle drei bis vier Jahre zu rechnen, zuletzt blitzte und donnerte es 2003, 1997 sogar an vier Tagen.

Die Sonne erfüllte ihr Soll erst am 30., im Vorjahr am 23. An zwei Tagen blieb sie hinter den Wolken, normal sind 6 Tage ohne Sonnenschein. Sonnenscheinreiche Tage mit 10 Stunden sind drei zu erwarten, in diesem Jahr gab es sechs, im Vorjahr sogar 11. In 10 Jahren gab es keinen einzigen, zuletzt 2010.

Die Winde wehten am häufigsten aus West wie im Vorjahr, am seltensten aus Nord und Ost, im Vorjahr aus Süd.

Wetterregel: „Einem freundlichen März folgt ein freundlicher April.“ Diese Regel hat sich bisher zu 77% bestätigt, seit 2000 zu 89%.

 

Die Wetterstation Bismark/Altmark hat zum März 2021 seinen Meldungen nach einem alterbedingten Umzug eingestellt,

 

Messungen finden aber noch statt, doch eben keinen Auswertungen mehr.

 

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