zurück zu Punkt 4 5. Arbeiten mit der Datei 5.1. Terminfilter Den Terminfilter, das Herzstück unserer Auswertung, das mit der CD-Rom geliefert wird, ist bereits auf die jeweilige Station und den gemessenen Parametern angepasst und kann daher nur dort eingesetzt werden. Ansonsten führt er zu gravierenden Fehlern. Er hat den spezifischen Namen der Station
[kü]FILTERWIII3.xls, im Fall von Jänickendorf JDFILTERWIII3.xls
. Und so wird damit gearbeitet: Zunächst wird der Filter mit dem Symbol
Beim Beginn der aller ersten Datenverwaltung sind drei Dinge zu beachten, um korrekte Daten für den 1. des Monats zu bekommen. Zum einem kann erst am Beobachtungstag den Vortag abschlossen werden - diese Vorraussetzung gilt für jede Datenverwaltung - zum anderen braucht man für eine korrekte Monatsverwaltung den letzten Tag des Vormonats, was zumindest die automatischen Daten betrifft. Außerdem wird die formularbasierte Eingabe für den Vortag nur bei einem Tageswechsel aufgerufen. Deshalb muss folgerichtig mit dem Datensatz des vorletzten Tages des Vormonats begonnen werden. Mit Beobachtungs- oder Messtag ist immer der heutige Tag gemeint. Das Beispiel wird mit der Station Jänickendorf und dem Anfangsdatum 01.01.2003 geführt. Wir befinden uns dazu am Messtag 01.01.2003. Mit der automatischen Wetterstation (Feger-Station III mit dem Datenexport) ist ein Datensatz vom 30.12.2002 0.00 Uhr bis zum 31.12.2002 23.59 (bei der II-Station wird der gleiche Zeitraum in einer wk1-Datei abgespeichert) zu erzeugen und mit dem Befehl "Einfügen" in das Blatt "AFMS" des Filters in die Zelle A1 eingefügt (Die Daten der wk1-Datei der Feger II-Station werden erst in Zelle A3 einkopiert). Danach wird in das Blatt "Handeingabe" gewechselt. Sollte bis dahin die Fehlermeldung
kommen, stimmt etwas mit ihrer Dateneingabe nicht. Dass kann folgende Ursachen haben, die Sie dann überprüfen müssen:
Im Kopf finden sind Angaben zum aktuellen Datum des geladenen Tagessatzes und der Hinweis, das die "Daten vollständig" sind, zu finden. Rechts daneben befindet sich der Name der Wetterstation. In der Mitte befinden sich drei Schaltflächen: "Nächste Tagesauswertung", "Buchen" und "Internet". Zunächst brauchen wir nur die ersten beiden davon. Es ist auf auf "Nächste Tagesauswertung" zu drücken. Sollte dann diese Fenster erscheinen,
so muss zunächst bestätigt und dann auf "Buchen" gedrückt werden. Dann wird der Vorgang wiederholt, indem nochmals auf "Nächste Tagesauswertung" gedrückt wird. Eine Prozedur läuft nun ab, die den Tagessatz in die Datenbank kopiert und dann um einen Tag "nach oben" kopiert und die Handeingaben des Vortages löscht. Ist dies geschehen, wird ein Eingabeformular aufgerufen. Wir befinden uns im Vortag 31.12.2002 (oben rechts im Filter auch zu lesen).
Jetzt werden in einem Durchgang alle Handeingaben für den Vortag abgefragt. Los geht es hier mit der Bewölkung, die einfach eingegeben wird. Navigiert wird mit der Tabulatortaste. Die bereits eingetragenen Zahlen basieren auf einen Algorhytmus aus dem letzten Eintrag der Bewölkung des Vortages und der Temperaturentwicklung bzw. am Tage aus dem Anteil der Sonnenscheindauer in der Stunde. Bei der Sicht sind auch schon Vorgaben, basierend auf eine Algorhytmus aus dem letzten Eintrag der Sicht des Vortages und der Luftfeuchteentwicklung enthalten. Wird keine Sicht gemessen muss ein "X" eingetragen werden. Diese kann aber auch als Version mit der Vorgabe "X" ausgeliefert werden. Jetzt kommt der Erdbodenzustand, der nach der Tabelle für Erdbodenzustände an Klimastationen des DWD eingetragen wird. Im letzten Feld wird die morgentliche Frosteindringtiefe um 7:30 Uhr eingetragen. Diese ist selber zu berechnen. Ins Register "Kontrollmessung" wechseln!
Hier ist die Uhrzeit der Vergleichsmessung einzutragen. Folgendes Format ist einzuhalten: "14:30". Danach werden alle gemachten Vergleichsmessungsdaten eingetragen. Es ist zu beachten, dass alle Kommas in den Formularen als Punkt geschrieben werden müssen! Felder nichterhobener Daten werden einfach übersprungen, auf keinen Fall dürfen die darin enthaltenen Leerzeichen gelöscht werden. Das führt zu Fehlern! Am 1., 6., 11., 16., 21., 26. und 31. des Monats wird zusätzlich nach einer 200cm Bodentemperatur gefragt. Ins Register "Niederschlag" wechseln!
Alle Daten sind vom Morgentermin 7:30 Uhr. Als erstes wird der Hellmannniederschlag der Vergleichsmessung eingetragen. Wird hier kein Niederschlag eingetragen, führt das zu Fehlern in der Auswertung, da einige Formulare darauf ausgelegt sind. Sollte fester Niederschlag dabei gewesen sein, so wird das Kontrollkästchen rechts daneben aktiviert. Als nächstes folgt die Schneehöhe in vollen Zentimetern. Rechts daneben folgt ein Eingabefeld für den Bedeckungsgrad. Ist die Schneedecke geschlossen, so wird dieses Feld übersprungen, ist sie durchbrochen (>=50%), wird ein "D", bei Flecken (>=10 bis <50%) ein "F" und bei Schneeresten (<10%) ein "R" eingetragen. Bei Flecken und Resten wird keine Gesamtschneehöhe eingetragen. Danach kommt die Neuschneehöhe der letzten 24 Stunden in vollen Zentimetern. Als letztes kommt der Verdunstungspegel am Kessel in Millimeter. Hier ist ein "X" vorgegeben, da die meisten diese Messung nicht tätigen. Ansonsten wird es überschrieben. Ins Register "SJB" wechseln!
Alle Eintragungen zu den Wettererscheinungen des Tages werden hier durch Aktivieren der Kontrollkästchen getätigt. Ihr System gibt schon einige Eintragungen vor, die es aus den bereits vorhandenen Werten berechnet hat. Dies betrifft: Sprühregen, Regen, Schnee, trockener Dunst, feuchter Dunst, Nebel, Tau und Reif, sowie windige und stürmische Tage und Tage mit Mittelwind Beaufort 6 und 8. Diese Daten sind zu prüfen und ggf. zu korrigieren. Die Windwerte sind immer zu übernehmen! Ins Register "Text" wechseln!
In den "Bemerkungen zum Wetterablauf" besteht die Möglichkeit, einen Tagestext über das Wetter zu verfassen. Dieser erscheint dann in der täglichen Internetaufschaltung. Unter den "Bemerkungen zur Datenaufzeichnung" müssen alle Unregelmäßigkeiten der Datenaufzeichnung protokolliert werden. Dies sollte in der Form erfolgen, dass Sie den defekten Geber mit seiner Ausfallzeit und eventuellen Gegenmaßnahmen (Reparatur oder Abschaltung) auflisten. Das erleichtert im Nachhinein das Aufspüren von Fehlern. Als Standard ist der Eintrag "nil" vorgesehen, was soviel heißt, dass keine Störungen aufgetreten sind. Dieser Eintag ist im Normalfall stehen zu lassen. Ins Register "Tagebuch" wechseln!
Hier werden alle Eintragungen zum Witterungsverlauf getätigt. Dazu müssen die beigefügten Schriftarten installiert werden, um die Wettersymbole schreiben zu können. Die Zeichensätze werden über die Systemsteuerung einfach bei "Schriftarten hinzufügen" installiert. Zur Benutzung der Schriftarten befindet sich am Ende eine wx-Codetabelle, die am besten ausgedruckt werden sollte. So ist z.B. ein h das Zeichen für h Regen. Begonnen wird mit den "Tagebucheintragungen zum Niederschlagsverlauf" (VaVa). Hier kommen alle gefallenen Niederschläge hinein. Es folgen die "Tagebucheintragungen zu Niederschlagsablagerungen", sogenannten abgesetzten Niederschlägen, wie Tau, Reif und Nebelfrost, aber auch alle Glätterscheinungen und Schneedecken (VbVb). Zuletzt dann die "Tagebucheintragungen zu weiteren Wetterereignissen" (VcVc). Hier kommen alle Ereignisse der Sicht und der Haloerscheinungen, sowie die Kurzform von Gewittern hinein. Wenn alle diese Eintragungen erfolgt sind, wird mit "OK" bestätigt. Das System übernimmt alle Eingaben. Sollten sich bei der Eintragung einmal verschrieben haben, so kann mit der Schaltfläche "Korrektur" das aktuelle Register gelöscht und neu beschrieben werden. Sollten keine Eintragungen gemacht werden, kann dies mit "Abbrechen" unterdrückt werden. Es erfolgt folgende Meldung:
Dann werden keine Handeingaben übernommen.
Diese können jederzeit "per Hand" im Blatt Handeingabe nachholt werden!
![]() Unter "Tagebucheintragungen und Niederschlagsanalyse" sind einige Zeiteinträge der automatischen Verwaltung der Niederschlagsdauer zu sehen. Diese bieten sich an, sollte keine separate Niederschlagsaufzeichnung betrieben werden, als automatische zu übernehmen. Dazu muss nur das entsprechende Niederschlagssymbol, das beobachtet wurde, in die fünfte Zeile eingetragen werden, schon wird der Verlauf unter VA gelistet. Weiterhin bietet das System unter Va, Vb und Vc darunter für jede Stunde ebenfalls einen Vorschlag zum Wetter, dieser sollte, wenn er falsch ist, in der jeweiligen rechten Spalte (neben der gestrichelten Linie) mit den richtigen Zeichen korrigiert werden. Sehr wichtig ist diese Eintragung, wenn sie Niederschlag ohne menge beobachtet haben. Dieser wird vom System noch nicht erkannt, es sei denn, sie betreiben schon einen Niederschlagswächter. Wenn nicht, müssen sie in der jeweiligen rechten Spalte (neben der gestrichelten Linie) mit den richtigen Zeichen den Niederschlag in der jeweiligen Stunde nachtragen. Alle Zeichen befinden Sie in der wx-Codetabelle. Rechts daneben befindet sich das Feld "Wolken". Die 4 Zeilen sind für die Termine 1, 7, 13 und 19 MEZ reserviert. In der Spalte "Anzeige" wird eine Wolkenart aus dem Wolkenalgorhytmus vorgeschlagen. Wird in der Spalte "Handeingabe" kein eigener Wolkeneintrag vorgenommen, wird der automatische Wert übernommen. Die Spalte "Sprung" dient zur Orientierung der Wolkenhöhe nach der Sprung´schen Formel. Es ist jedoch zu beachten, das diese Wolkenhöhe nur für konvektive Wolken wirklich stimmt. Bei Schichtwolken ist sie ungenau! Direkt darunter kommt das Feld "Wind". Hier werden Eingaben zur Böeigkeit des Windes (nur Windspitzen) gesetzt. Bitte nicht mit dem Mittelwind Beaufort 6 und 8 verwechseln. Dieser gehört unter Vc. Darunter befindet sie den Button "Gewitter". War eins, so wird diese Funktion genutzt. Es erscheint folgendes Menü:
Im Gegensatz zur Eintragung unter Vc, wo nur in allgemeinen Zeitangaben agiert wird, erfolgt hier nun die komplette Eintragung von Gewitter und Wetterleuchten mit Stärke, Beginn und größter Nähe, Ende und Zugrichtung, sowie der Eintrag der Gewitterböe mit Richtung und Stärke in Beaufort. Sollte der Platz nicht ausreichen, besteht durch Drücken auf "Manuell eintragen" die Möglichkeit die Gewitter direkt in die Datenbank einzutragen. Wird die Sonne mit einem Campell-Stokes (Sonnenscheinschreiber) gemessen, so gelangt man über die Quicklinks "Campell-Stokes" im selben Arbeitsblatt zur Eintragung.
Bei "Beginn" wird der Zeitpunkt der ersten Brennspur in der Form "08:30" eingetragen, sollte keine Sonne geschienen haben, ist es wichtig, trotzdem alle Felder auszufüllen. Bei Beginn kommt ein "." hinein. Hat die Sonne in einer Stunde nicht geschienen, ist das Feld auf "0,0" zu setzen, auch wenn die Sonne aufgrund der Jahreszeit dort gar nicht scheinen kann. Leere Zellen führen hier zu Fehlern. Sie bewirken, das automatische Daten übernommen werden. Nun sind alle Eintragungen für den 31.12.2002 im Filter. Bitte nun auf "Buchen" drücken. Der Tagessatz wird vom System in die Datenbank kopiert. Damit setzt die Routine ein. Messtag ist immer noch der 01.01.2003 mit den Daten vom 31.12.2003, die gerade kopiert wurden. Es sind nun die Daten der Station vom 31.12.2003 bis zum aktuellen Stand (dies wäre die aktuelle Zeit am 01.01.2003, die die Uhr anzeigt) in das Blatt AFMS einzufügen, dann in die "Handeingabe" zu wechslen und auf "Buchen" zu drücken. Das System wird nun versuchen, nochmals die Daten vom 31.12. in die Datenbank zu kopieren. Es erfolgt folgende Meldung:
In diesem Fall wird auf "Nein" gedrückt, denn die Daten sind korrekt in der Datenbank und haben sich nicht verändert. Die "Ja"-Funktion dient dazu, ältere Daten nachzuarbeiten oder zu korrigieren und somit auch in der Datenbank zu überschreiben. Jetzt wird die Schaltfläche "Nächste Tagesauswertung" betätigt. Es erscheinen wieder die Eingabeformulare, in denen sie nun die Werte des 01.01.2003 eintragen, ebenfalls die Daten für Niederschlag, Bewölkung, Gewitter und Sonne. Die Daten sind für den Tag noch nicht vollständig. Würde jetzt die Schaltfläche "Buchen" gedrückt, erschiene folgende Meldung ![]() Es kann also noch keine Tagesauswertung eines laufenden Tages in die Datenbank kopiert werden, sondern es muss bis Morgen gewartet werden, um den Tag abschließen zu können. Dafür müssen die noch fehlenden Handeingaben für diesen Tag Morgen ergänzt und dann den Tagessatz gebuchet werden.
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